vegetarisch vegan lowcarb für Singles laktosefrei


Dinnerly: Großer Genuss zum kleinen Preis

+ mit Portionspreisen ab 2,99 Euro der günstigste aller Anbieter
+ jedes Gericht lässt sich in maximal 30 Minuten zubereiten
+ zumeist nicht mehr als sechs Zutaten nötig

Gutschein demnächst wieder verfügbar

4.2
Rated 4.2 out of 5
58 Stimmen

Versand: 4,99 €

Einmalige Lieferung: nein

Zahlung: paypalvisasepaRechnung

App: nein

Dinnerly Kochbox Test

Kochboxen sollen den Weg zum Supermarkt weitgehend überflüssig machen und mit regelmäßig neuen Rezeptideen für Abwechslung in der Küche sorgen. Beinahe von selbst erklärt sich, dass dahinter ein hoher Aufwand steht – insbesondere, wenn sich die frischen Lebensmittel auf die Reise zum Kunden begeben. Viele erwarten daher, dass sich dies auch preislich auswirkt. Dinnerly beweist jedoch das Gegenteil. Das Unternehmen selbst wirbt mit dem Slogan, „die erschwinglichste Kochbox in Deutschland“ anzubieten.

Ganz nebenbei erwähnt, ist der Essenslieferant auch noch der jüngste Vertreter auf dem Markt. Erst seit Mitte 2020 stellt er seine Dienste allen Selbstkochern mit wenig Zeit zur Verfügung. Es gibt jedoch gute Gründe, warum der Service von Dinnerly so günstig ist. Einer der wesentlichen besteht darin, dass das Startup einen besonders prominenten Verwandten hat, der die denkbar beste Erfahrung mit Kochboxen vorweisen kann. Welcher das ist und alle weiteren Informationen zu diesem Anbieter gibt’s im jetzt folgenden Kapitel.  

Table Of Contents

Alle wichtigen Informationen zu Dinnerly

Im Juli 2020 schlug die Geburtsstunde von Dinnerly in Deutschland. Wer weiß, ob es ohne die besonderen Geschehnisse der Vormonate überhaupt zu diesem Schritt gekommen wäre. Hinter dem Unternehmen steckt ein Big Player schlechthin, wenn es um Kochboxen geht. Es ist kein geringerer als Marley Spoon, der aus Berlin stammt und als einer der global wichtigsten Anbieter in diesem Segment gilt. Dinnerly existiert zwar schon seit 2017, jedoch lag der Fokus bislang auf anderen Märkten – vornehmlich den USA. Dort können sich die Kunden zu einem Portionspreis von maximal 5 US-Dollar ihre Mahlzeiten nach Hause liefern lassen.

Als zu Jahresbeginn 2020 die Corona-Pandemie einsetzte, stellte Marley Spoon weltweit eine verstärkte Nachfrage nach seinen Kochboxen fest. Unweigerlich zog dieses globale Ereignis auch wirtschaftliche Folgen nach sich. Das wirkte sich in der Konsequenz auf unzählige Haushalte und das Budget vieler Familien aus. Genau aus diesem Grund entstand Dinnerly. CEO und Gründer Fabian Siegel erklärte dazu, dass es damit jedem ermöglicht werden solle, sich erschwingliche und zugleich simple wie leckere Mahlzeiten zum Selbstkochen nach Hause liefern zu lassen. Dementsprechend ist Dinnerly als eine nochmals günstigere Alternative zum bereits bestehenden Angebot von Marley Spoon hervorgegangen.

Und günstig meint in diesem Fall, dass die Kunden ihre Gerichte bereits ab einem Portionspreis von 2,99 Euro erhalten. Um diese attraktiven Konditionen zu ermöglichen, hat Dinnerly ein Konzept entwickelt, das sich leicht von dem der Mitbewerber abhebt. So erhalten die Besteller die Rezeptanleitungen nicht in ausgedruckter Form in der Kochbox, sondern lediglich als PDF-Dateien. Diese lassen sich entweder bequem auf dem Smartphone, Tablet oder PC abrufen oder bei Bedarf ausdrucken. Außerdem sind alle Anleitungen zum Kochen besonders simpel gehalten: Sie setzen sich jeweils aus fünf Schritten zusammen und erfordern nur maximal sechs Zutaten. Standesgemäße Extras wie Essig, Öl, Salz oder Pfeffer sollten wie bei allen anderen Kochbox-Anbietern im Haushalt vorhanden sein.     

Aus acht verschiedenen Rezeptvorschlägen dürfen die Kunden jede Woche aufs Neue ihre persönliche Wahl treffen. Neben klassischen Gerichten mit Fleisch oder Fisch werden auch alle Vegetarier berücksichtigt. Oftmals eignen sich die Mahlzeiten zudem für Veganer. Bis zu vier Wochen im Voraus können die kommenden kulinarischen Vorschläge eingesehen werden. Anhand von Attributen wie „fit und gesund“, „familienfreundlich“, „glutenarm“ oder „ohne Milchprodukte“ sind die wichtigsten Eigenschaften des jeweiligen Gerichts auf einen Blick erkennbar. Somit muss nicht erst jede Detailbeschreibung aufgerufen werden und auch Allergiker haben es einfacher.


Dinnerly versendet seine Kochboxen an alle Adressen in Deutschland – „bis auf ganz wenige Ecken“, wie das Unternehmen auf seiner Seite ergänzt. Wer sich für das Angebot interessiert, wendet sich ganz einfach unter Angabe seiner Postleitzahl an den Kundenservice und stellt somit sicher, dass er im Liefergebiet wohnt. Allerdings klärt sich diese Frage auch während des Bestellprozesses. Die Wochentage, an denen eine Zustellung erfolgt, sind gebietsabhängig. Oftmals hat der Kunde die Gelegenheit, noch ein Zeitfenster festzulegen, an denen er die Dinnerly Kochbox entgegennehmen möchte.

Zwischen drei und fünf Gerichten dürfen pro Woche geordert werden. Dabei lässt sich wählen, ob die Mahlzeit zwei oder vier Personen satt bekommen soll. Die Lebensmittel können regionaler Herkunft sein, doch Dinnerly richtet seinen Blick auch über die Ländergrenzen hinaus. Das Unternehmen betont, dass ihm das Vertrauen in die Lieferanten ein wichtiges Anliegen ist und eine hohe Qualität garantiert sein muss. Trotz sehr erschwinglicher Kosten erwarten die Kunden daher einwandfreie Gerichte. Wer bei Dinnerly bestellt, geht damit ein unverbindliches Abo ein, wie es bei den meisten Kochbox Anbietern als üblich gilt. Das bedeutet, dass eine wöchentliche Lieferung vorgesehen ist, wobei jederzeit eine Pause eingelegt oder der Dauerauftrag beendet werden kann.

Preismodell von Dinnerly

Nach dem Vorbild von Marley Spoon werden auch bei Dinnerly keine preislichen Unterschiede zwischen Kochboxen gemacht, die vegetarisch sind oder die auch Fisch und Fleisch enthalten dürfen. Obligatorisch sind die Versandkosten in Höhe von 4,99 Euro. Sie fallen unabhängig von der Größe der Bestellung an. Dinnerly wirbt damit, dass die Gerichte bereits ab 2,99 Euro erhältlich sind. Das ist dann der Fall, wenn der Kunde für vier Personen kochen möchte und insgesamt fünf Mahlzeiten auswählt.

Unabhängig davon, wie üppig die Bestellung letztlich ausfällt – der Preis für ein Gericht liegt stets unterhalb von fünf Euro. Vielmehr betragen die Kosten maximal 4,39 Euro. Damit hat Dinnerly seine klare Daseinsberechtigung und stellt eine deutlich günstigere Alternative zu Marley Spoon, aber auch zu den Mitbewerbern dar. Paare entscheiden sich für die Zwei-Personen-Kochbox. Von dieser profitieren Singles ebenso. Sie können die übrigbleibende Portion entweder in den Kühlschrank packen und sie zu einem späteren Zeitpunkt in der Woche genießen oder sie frieren sie ein. Für Familien oder Wohngemeinschaften eignet sich unterdessen die Kochbox für vier Personen.

two

Dinnerly Kochbox für 2 Personen

3 Mahlzeiten4 Mahlzeiten5 Mahlzeiten
Gesamtpreis
+ 4,99 € Versandkosten
31,33 €37,71 €42,89 €
Portionspreis4,39 €4,09 €3,79 €

three

Dinnerly Kochbox für 4 Personen

3 Mahlzeiten4 Mahlzeiten5 Mahlzeiten
Gesamtpreis
+ 4,99 € Versandkosten
45,67 €57,63 €64,79 €
Portionspreis3,39 €3,29 €2,99 €

Die Kochbox von Dinnerly im Test

Noch bevor Dinnerly in Deutschland an den Start ging, konnten wir uns vom Angebot von Marley Spoon überzeugen. Umso interessanter wird beim jetzt folgenden Kochbox Test zu sehen sein, wo es Gemeinsamkeiten beider Anbieter gibt und worin sie sich – abgesehen vom Preis – unterscheiden. Beim direkten Vergleich der Homepages zeigt sich diese Verbindung schon einmal recht deutlich. Beide Online-Auftritte sind nahezu identisch gestaltet.

Während uns Marley Spoon jedoch mit einem gelben Farbdesign willkommen hieß, empfängt uns Dinnerly mit viel Violett. Nun ließe sich viel in die Bedeutung von Farben hineininterpretieren und erwähnen, dass Lila unter anderem für Übersinnlichkeit steht – uns geht es jedoch vor allem um das Genießen mit allen Sinnen. Halten wir uns daher nicht mehr weiter mit der Vorrede auf, sondern starten mit dem Test zur Kochbox von Dinnerly.

Table Of Contents

Dinnerly Bestellprozess

Rezeptauswahl und Bestellprozess

Ansprechend übersichtlich ist die Website von Dinnerly gehalten. Unser Blick fällt sofort im oberen Bereich auf eine orangefarbene Box, die das Kernmerkmal des Anbieters werblich auf den Punkt bringt: „Die erschwingliche Kochbox“. Uns werden „einfache und leckere Gerichte“ für alle versprochen. Das Interesse ist geweckt und mit nur einem Mausklick gelangt der Kunde zum ersten Schritt des Bestellprozesses. Es lässt sich zwischen der Option für zwei oder vier Personen wählen. Obendrein legen wir die gewünschte Anzahl der Mahlzeiten fest.

Wir entscheiden uns im Rahmen unseres Dinnerly Testberichts dafür, drei Gerichte geliefert zu bekommen. Pro Portion kostet uns das 4,39 Euro. Durch den Zuschlag aufgrund der Versandkosten landen wir bei einem Gesamtpreis von 31,33 Euro. Zu viel wird den Interessenten damit nicht versprochen: Günstiger war bis hierhin kein anderer Anbieter. Im anschließenden Schritt verraten wir unsere Mailadresse und die Postleitzahl, bevor wir nach unseren Lieferdaten gefragt werden. In unserem Fall dürfen wir uns einen von insgesamt drei verfügbaren Wochentagen für die Zustellung aussuchen.

Beim Zeitfenster besteht für uns leider keine Wahl. Es ist mit der Angabe von 8.00 bis 17.00 Uhr ziemlich vage gehalten. Wer ins Grübeln kommt, ob er das Paket annehmen kann, trägt in einem dafür vorgesehenen Feld zusätzliche Informationen für den Paketboten ein. Dort ließe sich etwa der Wunsch hinterlegen, bei einem bestimmten Nachbarn zu klingeln oder den Karton auf der Terrasse zu deponieren.

Nachdem das erledigt ist, geht es ans Bezahlen. Vier Methoden unterstützt Dinnerly zum Zeitpunkt des Tests im August 2020. Dazu gehören das Lastschriftverfahren, der Kauf auf Rechnung, das Zahlen via Kreditkarte oder per PayPal. Wir machen von der letztgenannten Option Gebrauch und dabei wird spätestens die Verbindung zu Marley Spoon deutlich: Den Betrag senden wir nämlich an eben dieses Unternehmen. Der ganze Bestellprozess hat keine fünf Minuten gedauert und ist ausgesprochen simpel gehalten. Daumen hoch schon einmal dafür.


Auf den organisatorischen Part folgt der angenehme Teil: die Auswahl der Gerichte. Dafür ist Dinnerly identisch wie Marley Spoon gestaltet. Der Nutzer wird zunächst gefragt, welche kulinarischen Präferenzen er hat. Das bedeutet konkret, dass wir zunächst anklicken dürfen, was uns besonders schmeckt: Für den Kochbox Test geben wir Geflügel, Meeresfrüchte, Fisch und Rind an.

Infolge dessen erteilen wir noch Auskunft, wie wir uns die Rezepte wünschen. Mit Hilfe eines Schiebereglers legen wir fest, ob es beispielsweise lieber abenteuerlich oder doch eher traditionell sein soll. Wer diese Fragen nicht beantworten möchte, überspringt sie ganz einfach. Wir sind diesen Prozess einmal durchgegangen und bekamen abschließend ein paar Rezepte vorgesetzt. Hier war unsere Meinung gefragt, ob wir das Gericht mögen, lieben oder ob es eher nichts für uns ist. 

Bei der Auswahl der verfügbaren Mahlzeiten gibt es dann bereits die passenden Empfehlungen. Aus insgesamt acht frischen Ideen picken die Kunden von Dinnerly wöchentlich ihre Favoriten heraus. Damit ist dieser Anbieter nicht nur der erschwinglichste, sondern auch derjenige mit der kleinsten Auswahl. Angesichts der sehr günstigen Preisgestaltung soll das aber keineswegs eine Kritik sein. Zudem sind die Rezepte recht vielfältig: In unserer Testwoche kamen etwa mexikanische und mediterrane Speisen sowie Hausmannskost vor. Auserkoren haben wir letztlich ein knuspriges Hähnchenschnitzel, eine Asia-Hackfleischpfanne sowie mediterranen Salat mit Hähnchen.

Dinnerly Bestellung

Verpackung und Lieferung

Anders als bei den übrigen Kochbox-Anbietern gehört eines nicht zum Lieferumfang bei Dinnerly: die Rezepte. Stattdessen erhalten die Kunden zu jedem Gericht eine entsprechende PDF-Datei. Wer ein haptischer Typ ist, druckt sich das Dokument einfach auf ein DIN-A4-Blatt aus. Alternativ dazu lässt sich die Anleitung natürlich auch ganz bequem auf dem PC, dem Mobiltelefon oder dem Tablet abrufen. Das spricht obendrein für die Nachhaltigkeit. Deswegen vermissen wir das Rezept nicht – immerhin ist das einer der Gründe, warum die Kunden ihr Essen so günstig bei Dinnerly bestellen können. Ein weiterer Vorteil: Schon bevor die Kochbox eintrifft, machen wir uns mit den Details der Zubereitung vertraut.

Einen Tag vor unserer Lieferung erhalten wir eine E-Mail. Es ist eine Ankündigung, in der noch einmal das Wichtigste zusammengefasst wird. Darin enthalten sind auch die Zutaten, die wir zuhause im Vorratsschrank haben sollten. Wer feststellt, dass ihm noch etwas fehlt, kann sich rechtzeitig auf den Weg machen. In unserem Fall sind es jedoch ausschließlich Basics wie Öl, Mehl, Essig oder Mayonnaise. Einzig zwei Zehen Knoblauch oder ein Ei sind vielleicht nicht bei jedem sofort griffbereit.

Der Versand der Kochbox erfolgt mit UPS – auch das kommt uns bereits von Marley Spoon bekannt vor. Den aktuellen Status der Zustellung verfolgen wir über einen Tracking-Link. Noch einmal zur Erinnerung: Als Zeitfenster hatte uns Dinnerly 8.00 bis 17.00 Uhr genannt. Ziemlich genau in der Mitte klingelt der Bote bei uns: Es ist ungefähr 12.30 Uhr, als wir das Paket in Empfang nehmen.

Der Karton ist ansprechend gestaltet. Er zeigt sich im gleichen Lila wie die Website des Kochbox-Lieferanten und trägt seinen Schriftzug. Positiv fällt auf, dass nicht unnötig Platz verschwendet und die Verpackung nahezu bis oben hin gefüllt wurde. Alle enthaltenen Lebensmittel sind von einwandfreier Qualität und sichtlich frisch. Einzig an der mitgelieferten Tomate haben wir etwas auszusetzen: Sie ist durch den Transport leicht in Mitleidenschaft gezogen worden und weist einen Kratzer auf. Nichtsdestotrotz lässt sie sich aber noch gebrauchen. Es entpuppte sich aber wohl nicht als die beste Entscheidung, sie lose in den Karton zu legen.

Das Fleisch kommt in einer recyclebaren Isoliertasche und wird durch einen wiederverwendbaren Kühlakku bis zum Weg in den Kühlschrank auf der richtigen Temperatur gehalten. Erfreulicherweise sind die besagte Tasche sowie der Karton selbst das einzige, was wir unmittelbar nach dem Auspacken wegwerfen. Später wird dann aber weiterer Müll anfallen – so beispielsweise durch die Tüte für den Salat oder die Päckchen, in denen sich das Fleisch befindet. Das ist jedoch alles überschaubar. Damit machen wir uns an die Arbeit und legen mit dem Kochen los.

Zubereitung und Geschmack

Als erstes Gericht haben wir uns dem mediterranen Salat mit Hähnchen gewidmet. Veredelt wird dieser mit Pita-Ecken und aromatischem Sumach. Letzteres lernten wir erst dank dieser Kochbox von Dinnerly kennen. Es handelt sich dabei um ein Gewürz, das bevorzugt im Nahen Osten und im Mittelmeerraum verwendet wird. Jetzt hat es also auch den Weg in unsere Küche gefunden. Schön, dass das Rezept eine Erklärung dazu bereithält.

Überhaupt ist die Anleitung gut gestaltet. Sie überzeugt mit Übersichtlichkeit und fasst anfangs alle wichtigen Informationen zusammen. Dazu gehören die Nährwertangaben, der zu erwartende Zeitaufwand sowie Hinweise zu enthaltenen Allergenen.

Alle Gerichte entstehen in fünf Schritten. Diese werden kurz und prägnant beschrieben. Anders als bei anderen Kochbox-Anbietern sind die einzelnen Steps aber nicht bebildert. Damit lässt sich angesichts der günstigen Lieferung gut leben. Wir haben diese Mahlzeit im Übrigen wegen der leicht ramponierten Tomate zuerst zubereitet. Auch der Babymangold als weitere Zutat sollte aus unserer Sicht nicht allzu lange auf seinen Einsatz warten.

Dinnerly Rezeptbild

Zunächst bringen wir den Backofen auf die richtige Temperatur und heizen ihn für das Pitabrot auf 200 Grad vor. Währenddessen besteht die Gelegenheit, Gurken und Tomaten in kleine Stücke zu schneiden. Dann bestreichen wir das Brot mit Olivenöl, geben Salz sowie Pfeffer dazu und legen es auf ein Backblech. Für knapp eine Viertelstunde tritt es den Weg in den Ofen an – zwischendurch will es gewendet werden.

Weiter geht es in der Zwischenzeit mit dem Hähnchenfleisch. Wir würzen es auf die gleiche Weise wie zuvor schon das Brot und verpassen ihm dann in der Pfanne eine leichte Bräune. Jeder leckere Salat verlangt nach einem Dressing und hier entsteht es aus Sumach, Essig, Mayonnaise etwas Wasser, einer Prise Zucker sowie Salz und Pfeffer.

Tatsächlich steht schon das Anrichten auf dem Plan. Babymangold, Tomate, Gurke und die knusprigen Pita-Ecken vermischen wir mit dem Dressing. Das Fleisch darf ebenfalls etwas vom Sumach abbekommen und gesellt sich final hinzu. Nach einer wirklich kurzen Zubereitungszeit von rund 20 Minuten sind wir fertig und dürfen uns der Geschmacksprobe zuwenden. So einfach sich das Rezept in die Tat umsetzen ließ, so lecker ist es am Ende auch. Besonders überzeugte uns das Pitabrot. Eigentlich hätte es gar nicht so viel gebraucht, doch wir sind alles andere als unglücklich darüber, dass noch etwas übrigbleibt. Wir freuen uns darüber und genießen den Rest als Snack für zwischendurch. Das Fazit zum ersten Gericht fällt also durchweg positiv aus.

Dinnerly Rezeptbild

Das knusprige Hähnchenschnitzel mit Röstkartoffeln, Möhren und Zitrone kam als zweites Gericht auf unseren Speiseplan. Auf dem dazugehörigen Rezept tauchen keine unbekannten Zutaten auf, die einer Erklärung bedürfen. Dafür erhalten wir ein paar wissenswerte Fakten zur Zitrone – ein schöner Mehrwert.

Abermals ist unser Backofen gefordert. Wir heizen ihn erneut vor und bringen ihn für die Röstkartoffeln auf Temperatur. Diese vierteln wir derweil, versehen sie mit etwas Öl, Salz und Pfeffer, um sie dann auf einem Blech ins Warme zu schicken, wo sie eine goldbraune Farbe annehmen.

Das gibt uns Gelegenheit, um die Karotten, die Lauchzwiebeln und die Zitronen kleinzuschneiden. Die Möhren garen wir im Anschluss und fügen kurz vor Ende der Garzeit die Lauchzwiebeln sowie etwas geriebene Zitronenschale hinzu.

Kein Schnitzel ohne knusprige Hülle. Aus diesem Grund bereiten wir die Panade vor. Dafür braucht es etwas Mehl, Salz, Pfeffer, ein Ei sowie Semmelbrösel. Kurz darauf wird das Hähnchenfleisch paniert und in der Pfanne gebraten. Nach diesem letzten Schritt kann schon das Anrichten folgen.

Geschmacklich überzeugt auch dieses Gericht. Es gibt freilich kreativere Speisen, aber schließlich haben wir uns dafür entschieden und sind rundum glücklich. Die Portionen fallen wieder ausreichend groß aus – wir sind definitiv gesättigt.

Dinnerly Rezeptbild

Komplettiert wird unser Trio von Dinnerly durch die Asia-Hackfleischpfanne mit Glasnudeln und frischem Gemüse. In einem Topf bringen wir zunächst das Wasser für die Nudeln zum Kochen. Die Wartezeit verkürzen wir uns mit dem Zerkleinern von Gurke, Möhre und zwei Knoblauchzehen. Als das Wasser die gewünschte Temperatur erreicht hat, wandern die Glasnudeln hinein. Dort ziehen sie für knapp fünf Minuten. Nach dem Abgießen geben wir sie wieder in den Topf und wenden uns den anderen Zutaten zu.

So zum Beispiel dem Hackfleisch, welches wir anbraten. Wenn es seine goldbraune Farbe erhalten hat, verfeinern wir es mit einer Sauce. Diese entsteht aus Chilipaste und Sojasauce. Nudeln, und Gemüse vermischen wir im Topf, um alles miteinander zu verrühren. Zum Abschluss servieren wir es auf dem Teller und geben das Rindfleisch darüber – fertig!

Ein besseres Finale hätten wir uns für den Dinnerly Kochbox Test wohl kaum wünschen können. Das knackige Gemüse, die leichten Glasnudeln und das sehr würzige Rindfleisch ergeben eine hervorragende Komposition. Eine angenehme Schärfe schwingt mit, die dem Ganzen noch einen zusätzlichen Reiz verleiht. Alles in allem ist dieses Gericht der Favorit und hat uns ein Stück asiatische Küche in die eigenen vier Wände gebracht.

Fazit

Ein ganz klarer Pluspunkt von Dinnerly ist der erschwingliche Preis der Kochboxen. Wir haben für etwas mehr als 30 Euro drei Mahlzeiten erhalten, von denen jeweils zwei Personen in jedem Fall satt wurden. Dazu wussten die Lebensmittel mit ihrer Qualität zu überzeugen. Sie waren frisch und mit Ausnahme der Tomate in einem einwandfreien Zustand. Dinnerly verspricht einiges und hält es auch. Tatsächlich sind alle Mahlzeiten innerhalb von 30 Minuten zubereitet. Dank einer sehr verständlichen, weil gut beschriebenen Anleitung hatten wir leichtes Spiel und sind der Meinung, dass auch völlig Unerfahrene ihre Scheu ablegen dürfen. Sie können sogar das Kochen dank dieser simplen Rezepte lernen.

Um Leckeres zuzubereiten, bedarf es also keines großen Aufwandes und nicht vieler Zutaten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis lässt sich als hervorragend bezeichnen. Für den günstigen Preis sind – wenn es denn überhaupt so bezeichnet werden soll – auch Abstriche zu machen. Einer davon ist die mit acht wöchentlichen Gerichten recht begrenzte Auswahl. Fündig werden aber unserer Ansicht nach die meisten. Vegetarier gehören in jedem Fall auch zur Zielgruppe von Dinnerly. Für Veganer war zumindest in unserem Testzeitraum nur wenig dabei. Den insgesamt positiven Eindruck unterstrichen auch der reibungslose Bestellprozess, die übersichtliche Homepage und die verlässliche Lieferung. Die Handschrift eines im Kochbox-Segment erfahrenen Unternehmens wird deutlich. Wir empfehlen die Marley-Spoon-Tochter Dinnerly vorbehaltlos und gern weiter.  

ProContra
• übersichtliche Website
• simpler Bestellprozess
• wichtigste Eigenschaften der Gerichte auf einen Blick einsehbar
• Qualität der Lebensmittel absolut überzeugend
• Rezepte sind verständlich und gut strukturiert
• kein Gericht braucht mehr als 30 Minuten Zubereitungszeit
• sehr einfach und somit auch für Anfänger geeignet
• Portionen fallen ausreichend groß aus
• Auswahl mit acht Gerichten eher begrenzt
Bewertungskriterien
Menüvielfalt70 %
Rezeptgestaltung100 %
Abo-Flexibilität100 %
Lieferung / Verpackung95 %
Zustand der Zutaten95 %
Geschmackserlebnis95 %
Preis-Leistungs-Verhältnis100 %
Weiterempfehlung94 %

FAQs zur Dinnerly Kochbox

Gibt es noch Fragen zu Dinnerly? Gerade bei diesem Kochbox-Anbieter mag das wahrscheinlich sein, ist er doch der jüngste Vertreter auf dem Markt. Angesichts seiner attraktiven Konditionen wirkt er für so manchen Interessenten umso interessanter. Wir tragen in diesem Abschnitt noch einmal die wichtigsten Punkte zusammen, die für potenzielle Kunden von Bedeutung sein können und erläutern sie detaillierter. 

Wie günstig ist Dinnerly wirklich?

Dinnerly wirbt mit dem Slogan „Die erschwingliche Kochbox“ und bleibt diesem Motto treu. Tatsächlich ist eine Portion schon ab einem Preis von 2,99 Euro erhältlich. Das gilt für den Fall, wenn fünf Gerichte für vier Personen bestellt werden. Doch auch bei geringeren Mengen ist Dinnerly günstig. Egal, für welche Option sich der Kunde entscheidet: Der Portionspreis liegt stets unter fünf Euro.

Eignet sich Dinnerly für Vegetarier und Veganer?

Wer sich fleischlos ernähren möchte, kann beim Bestellprozess von Dinnerly auswählen, dass die Box vegetarisch gehalten sein soll. Veganer finden ebenfalls rein pflanzliche Gerichte vor. Insgesamt ist die Auswahl für sie aber weniger umfangreich als für Vegetarier. 

Seit wann gibt es Dinnerly?

Im Juli 2020 ging Dinnerly in Deutschland an den Start. Das Unternehmen selbst gibt es jedoch schon länger. Bereits seit 2017 ist der Anbieter in den USA vertreten. Hinter dem Startup steckt mit Marley Spoon aus Berlin übrigens einer der weltweit größten Kochbox-Lieferanten.

Was unterscheidet Dinnerly von anderen Kochbox-Anbietern?

Eines der wichtigsten Argumente, mit denen Dinnerly wirbt, ist der günstige Preis der Kochboxen. Um diesen zu gewährleisten, beschränkt sich das Startup auf eine wöchentliche Auswahl von acht Gerichten. Die Mahlzeiten lassen sich in fünf Schritten simpel zubereiten und benötigen nicht mehr als 30 Minuten Zeit. Zudem ist die Anzahl der erforderlichen Zutaten auf sechs Komponenten begrenzt. Die Selbstkocher benötigen Zuhause nur noch ergänzende Extras wie Öl, Pfeffer oder Salz. Die Rezepte erhalten die Kunden in digitaler Form als PDF-Dokument.

Gehe ich mit meiner Bestellung bei Dinnerly ein Abo ein?

Ja, wie beim Großteil der anderen Kochbox-Anbieter gehen die Kunden von Dinnerly ein Abo ein. Und auch die Konditionen sind identisch – Flexibilität ist gewährleistet: Es besteht jederzeit die Möglichkeit, eine oder mehrere Lieferungen auszusetzen oder zu kündigen.

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