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App

Bewertungen

+ gesamter Wocheneinkauf möglich
+ Pfandrückgabe bei Kurier möglich
begrenzte Liefergebiete


Gerrichte: klassisch, vegetarisch, vegan, low carb

Rezepte: 15 +

App: ja

Versand: variiert

Einmalige Lieferung: nein

Zahlung: Rechnung, Bar, EC-Karte

Foodly Kochbox Test

Ein ganz klassischer Anbieter von Kochboxen ist das Berliner Startup Foodly nicht. Dennoch hat es sich das dafür typische Ziel auf die Fahne geschrieben, den Kunden das Selbstkochen einfacher und angenehmer zu machen. Das Geschäftsprinzip beruht auf einer Bestellplattform, die mit einem riesigen Angebot an Rezepten verknüpft ist. Dort legen die Nutzer ihre Präferenzen fest und bekommen daraufhin geeignete Mahlzeiten angezeigt. Alles wird über eine App erledigt, die zum kostenlosen Download für iOS und Android zur Verfügung steht.

Die Besonderheit von Foodly ist darin zu sehen, dass nicht nur die passenden Lebensmittel für ein bestimmtes Rezept geliefert werden, sondern auf Wunsch noch weitaus mehr. Wer möchte, erledigt seinen gesamten Wocheneinkauf auf diese Weise am Smartphone. Neben Gemüse, Reis und Fleisch kann dann beispielsweise auch noch Spülmittel für das anschließende Abwaschen des Geschirrs oder ein Kasten Wasser gegen den Durst geordert werden.

Alles, was es im Supermarkt gibt, finden die Kunden von Foodly auch in der App. Dafür kooperiert das 2018 gegründete Unternehmen mit Bringmeister als Lieferservice von Edeka und Food.de. Einen Preisaufschlag verlangt Foodly im Übrigen nicht und es handelt sich um kein Abo.

Allerdings ist das Angebot bislang lokal begrenzt und somit nicht bundesweit verfügbar. In einigen Kreisstädten und Großräumen stellt der Anbieter seinen Service bereits zur Verfügung, zu denen unter anderem Berlin, München, Potsdam, Düsseldorf, Köln, Solingen und Wuppertal gehören. Schrittweise werden mehr Regionen hinzustoßen. Wir konnten Foodly bislang leider noch nicht testen, da wir nicht zum Liefergebiet zählen. Wem es ähnlich geht, dem empfehlen wir etwa die Kochboxen von Hellofresh und Marley Spoon als Alternativen.

Alle wichtigen Informationen zu Foodly

Flexibilität ist ein wichtiger Grundsatz bei Foodly. Der Service lässt sich jederzeit in Anspruch nehmen, es gibt aber keine Verpflichtung zu regelmäßigen Bestellungen. Auch was die Lebensmittelauswahl anbelangt, bieten sich zahlreiche Optionen. Wer sich für ein Rezept entscheidet, fügt es seinem Warenkorb hinzu. Die App fragt daraufhin nach, ob Basics wie Salz, Pfeffer oder Öl bereits im Haushalt vorrätig sind oder gebraucht werden.

Zudem ist der Kunde nicht auf ein Lebensmittel festgelegt, sondern kann es durch eine Alternative austauschen. Angenommen, Kokosmilch gehört zu den Zutaten für ein Gericht. Dann wandert zunächst eine Dose davon in den Warenkorb, wo im Anschluss Änderungen vorgenommen werden dürfen. Zum jeweiligen Produkt gibt die App die Anzahl der Alternativen an. Wer sich diese anzeigen lässt, wählt dann beispielsweise das günstigste oder in seinen Augen qualitativ hochwertigste aus.

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Erwähnenswert ist außerdem der Hellofresh Club. In diesen wird jeder Kunde automatisch mit seiner ersten Bestellung aufgenommen. Jede neue Lieferung bringt Punkte ein, die auf sein Nutzerkonto wandern. Diese lassen sich in Küchenaccessoires eintauschen. Und Accessoires sind ein gutes Stichwort: Wer eine Hellofresh Kochbox erhält, benötigt in aller Regel nur die klassische Grundausstattung wie Pfannen oder Töpfe, etwas Öl sowie Standard-Gewürze in Form von Salz und Pfeffer. Alles andere ist enthalten und aufs Gramm genau abgepackt, sodass keine Lebensmittel übrigbleiben.

Wer bereits Kunde bei Hellofresh ist, kann seinen Freunden die Kochboxen empfehlen, indem er ihnen einen Rabatt auf ihre erste Bestellung schenkt. Verwenden sie seinen Code, erhält der Nutzer selbst eine Gutschrift.

Veganer gehören ebenfalls zur Zielgruppe von Foodly, denn tierische Lebensmittel wie Eier, Käse, Honig und Milch sind abwählbar. Bei pflanzlichen Produkten gibt es die Möglichkeit, etwa Rosinen, Spinat oder Pilze auszuschließen. Über die zweite wichtige Einstellung im Profil hinterlegt der App-Nutzer, ob und welche Produkte er in Bio-Qualität erhalten möchte. Die Rezepte stammen von Food-Bloggern und teils handelt es sich um eigene Kreationen von Foodly.

Alles andere, was sonst noch für den Wocheneinkauf benötigt wird, lässt sich in der Kategorie „Produkte“ entdecken. Über die Suche nach Kategorien wie Obst & Gemüse, Frischetheke, Kühlregal, bis hin zu Tabakwaren & Zeitschriften sind die Artikel übersichtlich geordnet. Jede dieser Kategorien ist noch einmal zusätzlich unterteilt, sodass es leichter fallen dürfte, ein Produkt über die App aufzuspüren, als danach im Supermarkt zu fahnden. Darüber hinaus gibt es noch eine Abteilung mit wechselnden Angeboten, bei denen aktuell der Rotstift angesetzt wurde und der Nutzer das eine oder andere Schnäppchen finden kann.

foodly auswahl
foodly wocheneinkauf

Der Mindestbestellwert bei Foodly beträgt 40 Euro, wenn Bringmeister die Zustellung der Lebensmittel übernimmt. Die dazugehörigen Lieferkosten bewegen sich in Abhängigkeit vom gewünschten Zeitfenster sowie der Menge zwischen 0,00 Euro und 6,90 Euro. Food.de erhebt unterdessen 5,00 Euro für den Versand, dafür existiert kein Mindestbestellwert. Eine Lieferung erfolgt am gleichen Tag der Bestellung oder zu einem anderen gewünschten Termin.  

Die Zahlungsmöglichkeiten hängen vom jeweiligen Lieferdienst ab. Unter anderem wird der Kauf auf Rechnung unterstützt und es lässt sich in Bar oder mit EC-Karte an der Wohnungstür zahlen. Wer im Übrigen noch Pfandflaschen zurückgeben möchte, kann diese dem Kurier gleich aushändigen.

Vorteile und Nachteile von Foodly

Foodly ist noch nicht bundesweit mit seinem Service vertreten und damit deutet sich schon ein erster Nachteil an. Diesen bekamen auch wir zu spüren, da wir in keinem der Liefergebiete wohnen. Folglich haben wir die Kochbox bislang noch nicht getestet. Stattdessen nutzten wir die Möglichkeit und installierten die App auf dem Smartphone, um uns einen besseren Eindruck vom Angebot zu verschaffen. Aufgrund der Einschränkungen empfiehlt Foodly in der Anwendung selbst, zum Ausprobieren die Postleitzahl von Berlin als Liefergebiet zu hinterlegen.

Da wir bislang keinen Test zu Foodly veröffentlichen können, möchten wir aber zumindest unsere Einschätzung zu den Vor- und Nachteilen geben und somit einen besseren Eindruck vermitteln. Wer prüfen will, ob der Service an seinem Wohnort verfügbar ist, lädt sich einfach die Anwendung kostenfrei herunter. Nach dem Start bittet die App darum, die Postleitzahl einzutragen und gibt daraufhin eine Auskunft. Eine garantierte Lieferung von Kochboxen ist deutschlandweit mit Hellofresh und Marley Spoon möglich. 

foodly app

VorteileNachteile
• Rezepte gezielt nach Vorlieben auswählen und damit als Fleischesser ebenso profitieren wie als Vegetarier und Veganer
• auch Low-Carb-Gerichte und kindgerechtes Essen verfügbar
• der gesamte Wocheneinkauf lässt sich am Smartphone erledigen und nach Hause liefern
• Flexibilität, da der Kunde kein Abo abschließt
• Same-Day-Delivery: Die Zustellung kann noch am gleichen Tag der Bestellung erfolgen
• genaues Zeitfenster von einer Stunde für das Eintreffen des Kuriers festlegen
• Lebensmittel bei Bedarf durch günstigere oder Bio-Produkte austauschen
• System denkt bei der Bestellung mit, damit nicht zu viel eines Lebensmittels gekauft wird
• Gerichte sind zum Teil sehr günstig
• Pfandrückgabe bei Kurier möglich
• begrenzte Liefergebiete und somit nicht deutschlandweit verfügbar
• Bestellung ausschließlich über die App möglich
• Mindestbestellwert von 40 € bei Bringmeister und ggf. Lieferkosten bis zu 6,90 €
• Rezepte sind nur in der App verfügbar und nicht in gedruckter Version erhältlich
• Mengen sind nicht so genau kalkuliert wie bei klassischen Kochbox-Anbietern, sodass ggf. etwas übrigbleibt
• keine Abstellgenehmigung – der Kunde muss die Lieferung selbst entgegennehmen
• noch recht begrenzte Zahlungsmöglichkeiten

Fazit

Foodly mag kein klassischer Anbieter von Kochboxen sein, doch der Service ist in jedem Fall vergleichbar. Der wesentliche Nachteil besteht in der begrenzten Verfügbarkeit, sodass die Zielgruppe dadurch noch recht eingeschränkt ist. Mit Sicherheit erweitern sich diese Regionen von Zeit zu Zeit – schließlich hat Foodly auch angekündigt, zusätzliche Lieferdienste ins Boot zu holen.  

Wer den Service bereits in Anspruch nehmen kann, profitiert von einer gezielten Suche nach Rezepten, die sich für praktisch jede kulinarische Vorliebe eignen. Zudem lässt sich der Besuch im Supermarkt praktisch komplett umgehen. Alle Produkte bringt auf Wunsch der Kurier innerhalb eines auswählbaren Zeitfensters – und nimmt sogar die Pfandflaschen mit. Wer auf Bringmeister setzt, darf die Lieferung zwischen 6 und 24 Uhr empfangen, bei food.de ist das von 8 bis 22 Uhr möglich. Selbst all jene, die nahezu den gesamten Tag außer Haus sind, sollten somit einen geeigneten Termin finden.

Preislich erweist sich Foodly als recht günstig, zumal für die Produkte kein Aufschlag erhoben wird. Abhängig von den Eckdaten der Bestellung fallen höchstens Lieferkosten an. Während die Suche nach Produkten im Allgemeinen sehr übersichtlich gestaltet ist, dürfte aus unserer Sicht bei der Rezeptauswahl etwas nachgebessert werden. Es fällt aber trotzdem leicht, Gerichte zu entdecken, die auf die persönlichen Geschmacksvorlieben abgestimmt sind. Foodly lässt sich also durchaus denjenigen empfehlen, die im Einzugsgebiet wohnen. Allen anderen legen wir Alternativen wie Hellofresh und Marley Spoon ans Herz.   

FAQs zur Foodly Kochbox

Wir hoffen, dass wir mit unseren Informationen einen möglichst umfassenden Überblick zu den Möglichkeiten und Konditionen von Foodly geben konnten. Wer noch offene Fragen hat, sollte sich diesen Bereich etwas genauer ansehen. Hier schaffen wir die hoffentlich letzten Unklarheiten aus der Welt.

Gehe ich mit einer Bestellung bei Foodly ein Abo ein?

Nein – der Service von Foodly sieht kein Abo vor. Bestellungen sind so oft wie gewünscht möglich und der Kunde kann auch jederzeit den Lieferservice wechseln. Die Nutzung der App ist ebenso kostenfrei. Gezahlt werden muss lediglich für die georderte Ware und unter Umständen für die Zustellung.

Woher stammen die Rezepte bei Foodly?

Für die Rezepte gibt es bei Foodly verschiedene Quellen. Bei einigen handelt es sich um Eigenkreationen, die gemeinsam mit Spitzenköchen entwickelt wurden. Andere stammen von Food-Bloggern. Sie durchlaufen zuvor eine sorgfältige Auswahl, bevor sie in der App landen. Vom Fleischesser über den Vegetarier oder Veganer bis hin zum Low-Carb-Fan – sie alle finden die passenden Anleitungen.

Warum ist Foodly kein klassischer Kochbox-Anbieter?

Das Grundprinzip von Foodly ist mit dem eines klassischen Kochbox-Anbieters zu vergleichen: Es werden Rezepte ausgewählt und die passenden Zutaten dafür geliefert. Hier hat der Nutzer jedoch auch die Möglichkeit, einzelne Produkte aus dem Warenkorb zu entfernen oder auszutauschen. Außerdem lassen sich weitere Artikel mitbestellen, die bei einem Wocheneinkauf ebenfalls benötigt werden. Vom Waschmittel über Tiernahrung bis zur Zeitschrift ist alles möglich. Obendrein dürfen die Kunden dem Kurier gar ihre Pfandflaschen mitgeben. Treffend auf den Punkt gebracht: Foodly ist darauf ausgerichtet, das Kochen komfortabler und den Besuch im Supermarkt überflüssig zu machen.

Wo ist der Service von Foodly verfügbar?

Foodly bietet seinen Service in einigen Kreisstädten und Großräumen an. Hierzu gehören unter anderem Berlin, Potsdam, München, Leipzig, Düsseldorf, Köln, Leverkusen und eine Reihe weiterer Regionen. Wer herausfinden möchte, ob er in einem Einzugsgebiet wohnt, lädt sich dafür die App herunter und trägt seine Postleitzahl ein.

Was kostet eine Bestellung bei Foodly?

Es lässt sich nicht pauschal sagen, was eine Bestellung bei Foodly kostet. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die Wahl des Lieferdienstes ist beispielsweise ein Kriterium. Wer sich für Bringmeister entscheidet, muss für mindestens 40,00 Euro ordern. Die Gebühren für die Zustellung können entweder entfallen oder bei bis zu 6,90 Euro liegen. Sorgt food.de dafür, dass die Lebensmittel den Kunden erreichen, gibt es keinen Mindestbestellwert und eine feste Liefergebühr von 5,00 Euro. Grundsätzlich fällt die Rechnung bei Foodly ebenso variabel aus wie beim Einkauf im Supermarkt.

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