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9,6

Bewertungen

+ einfacher Bestellprozess
+ hohe Lebensmittelqualität
+ sehr großzügige Portionen


Gerrichte: klassisch, vegetarisch, vegan, low carb

Rezepte: 20 +

App: ja

Versand: 0,00 €

Einmalige Lieferung: nein

Zahlung: visasepaRechnung +

Marley Spoon Kochbox Test

Eine Reise voller Abenteuer durch Asien: Fabian Siegel und Till Neatby geraten unterwegs in einen schweren Sturm. Er zwingt sie dazu, auf einer kleinen Insel Halt zu machen. Dort entdecken die beiden ein wundervolles Restaurant und kehren ein. Die Gerichte, die ihnen dort serviert werden, sind ihnen bis heute in Erinnerung geblieben. Der hervorragende Geschmack und das Ambiente prägten sich ein – und ebenso der Name der Gaststätte: Marley’s. Später gründen sie ihr Startup, das genau an dieses Erlebnis und den Ort angelehnt ist. Marley Spoon hat heute den Status des 2014 ins Leben gerufenen Startups hinter sich gelassen. Mittlerweile beliefert das Berliner Unternehmen nicht nur Kunden in Deutschland, sondern auch in Österreich, Dänemark, Schweden, den Niederlanden, Belgien und sogar in Australien sowie den USA.

Dass hinter der Zustellung von Essen bis zur Wohnungstür ein erfolgsversprechendes Konzept stehen kann, wusste Fabian Siegel schon, bevor er Marley Spoon Leben einhauchte. Er war im Vorfeld CEO von Lieferheld. Über eine App haben Nutzer dort die Möglichkeit, Restaurants in ihrer Nähe zu entdecken und fertige Gerichte zu ordern. Anders gestaltet sich die Idee hinter Marley Spoon. Hier wählen die Kunden Rezepte aus, erhalten daraufhin alle Zutaten in einer Kochbox und sind selbst am Herd gefordert. Dieser Gedanke kam den beiden Gründern, die sich schon mehr als drei Jahrzehnte kennen, beim gemeinsamen Kochen. Im Übrigen ist es die große Leidenschaft von Fabian Siegel, für Familie und Freude etwas in der Küche zu zaubern.

Allerdings geht und ging es ihm nicht anders wie unzähligen weiteren Menschen: Nicht immer sind ausreichend Zeit und Kreativität vorhanden – womöglich fehlen auch die geeigneten Produkte für ein Gericht.

Daher ist Marley Spoon mit dem Ziel angetreten, für eine neue Kochkultur in Deutschland und anderen Ländern zu sorgen. Singles, Paare und Familien sollen nach einem stressigen Arbeitsalltag nach Hause kommen und etwas Leckeres zubereiten können, ohne dass sie sich Gedanken um die Rezepte machen oder Einkaufen müssen. Das einfache Motto des Kochbox-Anbieters lautet dazu: „Wir lieben kochen“.

Alle wichtigen Informationen zu Marley Spoon

Das Konzept von Marley Spoon ist denkbar unkompliziert: Die Kunden wählen wöchentlich aus einer Palette von mehr als 20 Gerichten ihre Favoriten aus. Dabei werden alle Zielgruppen berücksichtigt. Es gibt Rezepte mit Fisch, Fleisch, Vegetarisches, vegane Speisen und auch Low Carb ist vertreten. Zudem sind glutenarme und laktosefreie Mahlzeiten anzutreffen – damit können prinzipiell sogar Allergiker eine Kochbox bei Marley Spoon bestellen. Weil das Angebot nach Kategorien sortiert ist, erleichtert das die Suche nach den persönlichen Vorlieben.

Über das Kundenkonto macht der Kunde bei Bedarf noch mehr Angaben zu seinem Essverhalten. Auf dieser Grundlage weiß Marley Spoon in Zukunft genauer, welche Rezepte sich als Empfehlung eignen.

In einer Liste lässt sich festlegen, ob Fisch, Meeresfrüchte, Rind, Geflügel, Schwein und Lamm gewünscht sind oder ob etwas aus dieser Liste nicht geliefert werden soll. Außerdem steht auch die vegetarische Option bereit. Des Weiteren bittet der Kochbox-Lieferant um Angaben zum Geschmacksprofil. Hier haben die Nutzer vier Schieberegler, um deutlich zu machen, wie sie ihre Rezepte bevorzugen. Sie entscheiden, ob sie eine entspannte oder möglichst schnelle Zubereitung wünschen. Zudem geht es um die Gestaltung zwischen traditionell und ausgefallen, deftig oder eher leicht sowie mild oder doch scharf.   


Zwei Portionsgrößen stehen bei Marley Spoon zur Verfügung. Wer für zwei Personen ordert, darf sich auf drei bis fünf Gerichte freuen. Die andere Option sind Zutaten für drei bis vier Personen – hier sind zwischen zwei und vier Rezepten möglich. Viele der Lebensmittel stammen aus der Region und weisen Bio-Qualität auf. Dafür arbeitet Marley Spoon mit ausgewählten Erzeugern zusammen, die ökologischen Anbau und artgerechte Tierhaltung betreiben. Hat der Kunde seine Kochbox in Empfang genommen, bleiben alle enthaltenen Komponenten noch mindestens vier Tage frisch – so das Versprechen des Anbieters aus Berlin. Alles, was zuhause noch benötigt wird, sind Basics wie Salz, Pfeffer und Öl sowie die nötigen Kochutensilien.

Die Lieferung erfolgt deutschlandweit je nach Region an drei oder vier Tagen: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag. In Abhängigkeit von der Postleitzahl sind morgens und abends verschiedene Zeitfenster für die Zustellung verfügbar. UPS und Liefery sorgen dafür, dass die Kochbox im einwandfreien Zustand und möglichst pünktlich beim Kunden eintrifft. Wer Änderungen an einer geplanten Bestellung vornehmen oder sie pausieren möchte, sollte das mindestens sieben Tage vorher tun. Marley Spoon verschickt aber ohnehin rechtzeitig noch eine Mail, um die Lieferung anzukündigen.   

Preismodell von Marley Spoon

Bei Marley Spoon gibt es keine preislichen Unterschiede zwischen einer Kochbox, die vegetarisch sein soll oder Fisch und Fleisch enthalten darf. Es fallen keine Lieferkosten an – ganz gleich, wo der Kunde wohnt und wann er seine Zutaten bekommen möchte. Die kleinere Box für zwei Personen werden bevorzugt Paare wählen. Da die Zutaten jedoch durchaus großzügig ausfallen, eignet sie sich auch für Eltern mit einem kleinen Kind. Selbst Singles können sich für diese Variante entscheiden und haben dann zwei üppige Portionen, von denen sie eine zweite später einfach in der Mikrowelle aufwärmen. Die Alternative richtet sich an drei bis vier Personen und bietet Gerichte für Familien und alle, die für ihre Freunde kochen möchten. Zur besseren Übersicht zeigen wir das Marley Spoon Preismodell für die beiden Optionen.

two

Marley Spoon Kochbox für 2 Personen

3 Mahlzeiten4 Mahlzeiten5 Mahlzeiten
Gesamtpreis42,90 €52,00 €63,00 €
Portionspreis7,15 €6,50 €6,30 €

three

Marley Spoon Kochbox für 3 bis 4 Personen

3 Mahlzeiten4 Mahlzeiten5 Mahlzeiten
Gesamtpreis50,00 €63,00 €72,00 €
Portionspreis6,25 €5,25 €4,50 €

Die Kochbox von Marley Spoon im Test

Schon beim Anblick der modern und übersichtlich gestalteten Homepage von Marley Spoon haben wir Appetit auf die ansprechend präsentierten Gerichte bekommen. Umso besser, dass wir die Kochbox jetzt selbst testen dürfen. Wir möchten sehen, welche Auswahl an Rezeptideen uns ganz konkret erwartet, wie die Lebensmittel bei uns ankommen und wie leicht uns schließlich die Zubereitung fällt. Und vor allem wollen wir eines nicht zu kurz kommen lassen: das geschmackliche Fazit. Genug der Vorrede – los geht’s!  

Rezeptauswahl und Bestellprozess

Wir rufen die Homepage von Marley Spoon auf und mit nur einem Mausklick sind wir beim Bestellvorgang für die Kochboxen gelandet. Bevor wir uns die Gerichte aussuchen dürfen, müssen wir noch ein wenig Vorarbeit leisten. Wir werden zunächst gefragt, ob wir nur zwei Personen sind oder uns Portionen für drei bis vier Feinschmecker wünschen. Den Test führen wir zu zweit durch und legen uns auf das Minimum von drei Mahlzeiten pro Woche fest.

Anschließend geben wir die Postleitzahl und E-Mailadresse an, womit wir schon einmal unser Kundenkonto einrichten. Es geht weiter mit den Lieferdaten. Hier werden wir nach unserer Adresse gefragt und können zusätzliche Hinweise hinterlegen. Das mag etwa der Wunsch sein, das Paket beim Nachbarn abgeben zu lassen. Außerdem dürfen wir zwischen den drei Liefertagen Dienstag, Mittwoch und Freitag entscheiden.

Beim Zeitfenster bestehen für unsere Postleitzahl jedoch keine Auswahlmöglichkeiten. Obwohl wir Anfang des Monats ordern, ist die erste Kochbox für den 21. verfügbar – ein früheres Datum wird uns leider nicht angeboten. Danach ist jedoch eine wöchentliche Zustellung kein Problem.

Das haben wir abgehakt und kommen zur Bezahlung. Um den offenen Betrag zu begleichen, stellt uns Marley Spoon die Optionen per Kreditkarte, per Lastschriftverfahren oder auf Rechnung zur Verfügung. Wir wählen letzteres und erhalten daraufhin eine Mail von Billpay, der als zwischengeschalteter Dienstleister fungiert. Auf dessen Konto müssen wir innerhalb von 14 Tagen die Summe von 42,90 Euro überweisen. Um schon einmal vorwegzugreifen: Den Eingang der Zahlung bekommen wir später per Mail bestätigt.


Nachdem alle organisatorischen Belange geklärt sind, kümmern wir uns um das Wesentliche: das Essen. Hierzu befragt uns Marley Spoon nach unseren Vorlieben: Wir geben einfach mal an, dass uns Meeresfrüchte, Rind und Fisch besonders zusagen. Unser Geschmacksprofil dürfen wir ebenso bestimmen – hier lassen wir die Regler zunächst überall in der Mitte und halten uns damit gewissermaßen alle Optionen offen. Ein paar Augenblicke später bekommen wir die Rezeptübersicht angezeigt und finden unter mehr als 20 Gerichten drei Empfehlungen.

Angesichts dieser leckeren Vielfalt gestaltet es sich in der Tat schwer, sich auf nur drei Mahlzeiten festzulegen. Letztlich fällt die Wahl auf eine Garnelen-Tagliatelle, indisches Fischcurry und eine Rindfleisch-Sobanudel-Pfanne. Das klingt nicht nur alles sehr vielversprechend, sondern soll auch in jeweils 20 bis 30 Minuten fertig zubereitet sein. Bis wir das überprüfen können, müssen wir uns aber noch ein wenig auf die Lieferung der Marley Spoon Kochbox gedulden.

Verpackung und Lieferung

Am Vortag der geplanten Zustellung trifft eine Mail von Marley Spoon ein. Darin wird das Zeitfenster angekündigt und wir dürfen schon einen Blick in die Rezepte werfen. Außerdem erfahren wir – und das ist sehr hilfreich – welche Zutaten wir selbst zuhause benötigen. Erfreulicherweise sind wirklich nur absolute Standards darunter: Salz, Pfeffer und Öl. Der Rest erwartet uns in der Kochbox, deren Versand in einer weiteren Mail bestätigt wird. Über einen Link lässt sich die Lieferung verfolgen, für die sich UPS zuständig zeigt.

Zwischen 8.00 und 17.00 Uhr soll das Paket ankommen. Das ist eine ziemlich weit gefasste Zeitspanne und für Berufstätige schwer abzuschätzen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, erteilt eine Abstellgenehmigung, lässt die Kochbox beim Nachbarn abgeben oder trägt womöglich die Adresse seiner Arbeitsstelle ein. Bei uns klingelt es nahezu Punkt 12.00 Uhr und dann dürfen wir den Karton etwas genauer begutachten.

Es begegnet uns die große Aufschrift von Marley Spoon an den Seiten. Durch die restliche Gestaltung mit verschiedenen Symbolen ist unschwer zu erkennen, was im Inneren auf uns wartet. Ein Schneidebrett, ein Messer und Gemüse sind abgebildet. Daher auch der augenzwinkernde Kommentar des Paketboten: „Hier kommt Euer Essen!“.

Wir werfen einen Blick in die Kochbox und finden darin eine Willkommensbroschüre, die drei Rezepte auf DIN-A4 großen Karten, drei Papiertüten und einen gut isolierten Beutel mit den zu kühlenden Zutaten. In den einfachen Beuteln – für jedes Gericht einer – sind alle Komponenten, die keine besonders niedrige Temperatur benötigen.

Schauen wir uns die einzelnen Zutaten an, fällt auf, dass nahezu alles einen sehr frischen und guten Eindruck macht. Eine Ausnahme gibt es aber dennoch: Die Paprika wirkt, als müsse sie bald verwertet werden. Das Versprechen von Marley Spoon, dass alles Gelieferte noch locker vier Tage im Kühlschrank verbleiben darf, ist an dieser Stelle nicht vollends zutreffend. Beim Einräumen bemerken wir noch einen kleinen Schönheitsfehler. In einem kleinen Päckchen ist eine Sauce enthalten und hier gibt es eine undichte Stelle, wodurch schon etwas des Inhalts den Weg nach draußen gefunden hat. Das ist ärgerlich und sollte eigentlich nicht passieren – vermutlich wurde es beim Transport gequetscht. Abgesehen davon sind wir aber mit der Qualität der übrigen Lebensmittel absolut einverstanden.   

Der Verpackungsmüll hält sich in Grenzen. Die Papiertüten lassen sich ebenso leicht im Müll entsorgen wie die Isoliertasche für Fleisch und Fisch. Den Kühlakku können wir laut seiner Aufschrift wiederverwenden – für kühle Drinks am Pool, knackigen Salat beim Picknick oder schmerzende Beulen am Kopf. Hoffen wir, dass es zu letzterem nicht kommt. Auf geht es in die Küche.

Zubereitung und Geschmack

Wir beginnen mit dem ersten der drei Gerichte und das ist in unserem Fall die Rindfleisch-Sobanudel-Pfanne. Die Rezepte sind ansprechend gestaltet. Die Vorderseite präsentiert das fertige Gericht, enthält eine Kurzbeschreibung und verrät die voraussichtliche Zubereitungszeit. Auf der Rückseite gibt es jeweils sechs bebilderte Arbeitsschritte, die – so viel nehmen wir an dieser Stelle auch schon vorweg – sehr gut und verständlich beschrieben sind.

Wir finden des Weiteren die Zutaten aufgelistet, die wir erhalten haben, die wir aus dem eigenen Vorrat benötigen sowie die zum Einsatz kommenden Küchenutensilien. Nicht zu vergessen sind schließlich die Nährwertangaben und die Hinweise zu enthaltenen Allergenen.

Natürlich wollen wir nicht in aller Ausführlichkeit berichten, wie wir jede Mahlzeit zubereitet haben, ein paar Worte verlieren wir aber durchaus zum Vorgehen. Zunächst schneiden wir eine Lauchzwiebel in Ringe. Wir schälen und zerkleinern eine Knoblauchzehe, bevor wir uns dem Fleisch widmen. Das wird mit der durch den Transportschaden leicht dezimierten Sauce und Knoblauch gewürzt. Danach kochen wir die Nudeln. Interessant hierbei: Marley Spoon empfiehlt uns, nur die Hälfte des Inhalts zu verwenden – nur wer großen Hunger hat, soll die ganze Packung nehmen.

Währenddessen bleibt uns Zeit, um Karotten zu schälen und zu raspeln. Eine Gurke schneiden wir in dünne Streifen. Von einer Limette soll zunächst die Schale abgerieben und dann der Saft ausgepresst werden.

Im Anschluss wandert das Fleisch in eine Pfanne, wozu sich kurz darauf die Möhren hinzugesellen. Etwas Wasser, Teriyaki-Sauce und Erdnussbutter kommen später ebenfalls mit hinein. Im finalen Schritt fügen wir dem Ganzen die Nudeln und Gurkenstreifen bei und sorgen mit dem Abrieb sowie dem Saft der Limette für eine zusätzliche Note. Garniert wird das Gericht final mit den Lauchzwiebeln und einigen Minzblättern. Das Geschmacksergebnis überzeugt auf ganzer Linie – wir konnten uns ein Stück Asien an den heimischen Esstisch holen.  Auch die Menge ist beeindruckend. Marley Spoon hat die Portion für zwei Personen sehr großzügig berechnet. Der Hinweis, nur die Hälfte der Nudeln zu nutzen, war absolut okay. Wir wurden mehr als satt.

Von Asien führt uns das zweite Gericht nach Indien. Dafür kochen wir Fischcurry mit Paprika und Basmatireis. Der wesentliche Bestandteil ist Seelachsfilet, das eine ausgesprochen hohe Qualität aufweist, wie sich sofort erkennen lässt. Dafür gibt es zweifelsohne ein Lob. Der Fisch steht sogleich im Mittelpunkt, da er in kleine Stücke geschnitten und leicht gesalzen werden will.

Wir zerkleinern danach eine rote Zwiebel, eine grüne Paprika und eine Zehe Knoblauch. In der Folge kochen wir den Reis, bevor wir das Curry ansetzen. Dafür werfen wir Paprika, Zwiebel und Knoblauch in einen Topf, worin sie etwa zwei Minuten angebraten werden. Anschließend geben wir Currypaste, Tomatenmark und Kokosmilch hinzu und lassen alles ein paar Minuten köcheln.

Vor dem Finale schneiden wir eine Lauchzwiebel in feine Ringe. Dann ist es so weit: Der Fisch darf unter das Curry gerührt werden und noch etwas garen. Zum Abschluss richten wir diese indische Köstlichkeit nur noch an. Dieses zweite Gericht übertrumpft das erste noch einmal – eine leichte Schärfe kündigte uns die Beschreibung schon an, die aber vollkommen im Rahmen bleibt. Ein geschmacklich hervorragendes Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sind.

Vervollständigt wird das Trio mit der Garnelen Tagliatelle, die mit cremiger Tomatensauce und Gurke auf den Tisch kommt. Beim Zusammentragen der Zutaten bemerken wir, dass eine Komponente nicht mit von der Partie ist. Marley Spoon hat vergessen, eine Chili-Schote mitzuliefern. Sie ist zwar nicht essenziell für das Gericht und wer es nicht scharf mag, kann sicherlich darauf verzichten – dennoch sollte ein solcher Fauxpas eigentlich nicht passieren.

Nun zur Zubereitung. Wir kochen Wasser für die Pasta, schneiden derweil Tomaten, Knoblauch und Zwiebel in Würfel. Eine Zitrone reiben wir ab und pressen sie danach aus. In einer Pfanne braten wir zunächst die Zwiebel an, geben Knoblauch und die Tomaten hinzu. Danach rühren wir Crème fraîche unter und lassen alles einköcheln. Anschließend sind die Nudeln dran. Während sie im Topf kochen, schneiden wir die Hälfte einer Gurke in Streifen und würzen sie.

Zur fertigen Sauce geben wir Garnelen hinzu, um sie einige Minuten garen zu lassen. Für etwas mehr Würze sorgen wir mit Saft und Abrieb der Zitrone sowie etwas Salz und Pfeffer. Abschließend mengen wir die Pasta unter und servieren das Gericht mit den Gurken als Beilage. Obwohl wir bei der Zubereitung festgestellt haben, dass vergleichsweise wenige Gewürze zum Einsatz gekommen sind, begeisterte uns auch die Garnelen-Tagliatelle auf ganzer Strecke. Die nicht mitgelieferte Chili kam unseres Erachtens nicht zum Fehlen.

Fazit

Marley Spoon überzeugte uns im Kochbox Test über weite Strecken. Große Pluspunkte sind die gut strukturierten, leicht verständlichen Rezepte, großzügige Portionen und eine weitgehend hohe Qualität der Lebensmittel. Etwas trübte das perfekte Bild eine nicht mitgelieferte Zutat und eine nicht mehr ganz frische Paprika, die jedoch noch vollständig verwendet werden konnte. Die Homepage ist hervorragend gestaltet und die Kunden erwartet eine reichhaltige Vielfalt an Gerichten aus verschiedensten Ländern. Die prognostizierten Zeitangaben stimmten auch: Alles ließ sich unter einer halben Stunde kochen und servieren.

Bei Marley Spoon erlebten wir es erstmals, dass die angegebenen zwei Portionen aus der Kochbox beinahe noch eine dritte Person gesättigt hätten. Einmal blieb tatsächlich noch eine Mahlzeit übrig, sodass wir den Rest zu einem späteren Zeitpunkt aufwärmen konnten. Dementsprechend stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis definitiv. Die gesamte Bestellung kostete 42,90 Euro, was einen Portionspreis von 7,15 Euro entspricht. Günstiger essen ist nur in den wenigsten Restaurants möglich – und dann wohl nicht in einer solchen Menge und zu dieser Qualität. Insofern sprechen wir gern eine Weiterempfehlung aus.

ProContra
• übersichtliche Homepage
• einfacher Bestellprozess
• über 20 neue Gerichte jede Woche
• vegan, vegetarisch, Low Carb sind vertreten
• hohe Lebensmittelqualität
• leicht verständliche Rezeptanleitungen
• Zeitangaben für Zubereitung treffen zu
• kein großer Aufwand erforderlich
• vielseitige Gerichtauswahl
• hervorragendes Geschmackserlebnis
• sehr großzügige Portionen
• eine Zutat fehlte im Test
• Verpackung einer Sauce wurde beim Transport beschädigt
Bewertungskriterien
Menüvielfalt100 %
Rezeptgestaltung100 %
Abo-Flexibilität100 %
Lieferung / Verpackung90 %
Zustand der Zutaten85 %
Geschmackserlebnis95 %
Preis-Leistungs-Verhältnis100 %
Weiterempfehlung96 %

FAQs zur Marley Spoon Kochbox

Noch Fragen zu Marley Spoon Kochboxen? Es kann durchaus sein, dass wir noch nicht alles zu diesem Anbieter erzählt haben, was Sie interessiert. Doch dafür gibt es schließlich unseren jetzt folgenden FAQ-Bereich, mit dem wir hoffentlich die letzten Unklarheiten aus der Welt schaffen.

Gehe ich mit einer Bestellung bei Marley Spoon ein Abo ein?

Diese Frage ist mit einem Ja zu beantworten – allerdings gilt es auch, ein Aber anzufügen. Das Abo bei Marley Spoon bietet denkbar große Flexibilität. Wer in der bevorstehenden Woche keine Kochbox erhalten möchte, pausiert die Lieferung ganz einfach über seinen Account. Auch längerfristig können diese Einstellungen vorgenommen werden. Kündigungen sind ebenso jederzeit möglich. Es gibt keine vorgegebene Mindestlaufzeit oder erforderliche Anzahl an Bestellungen.

Eignet sich Marley Spoon auch für Vegetarier und Veganer?

Mehr als 20 Gerichte präsentiert Marley Spoon jede Woche aufs Neue. Darunter sind auch vegetarische und vegane Rezepte zu finden. Kunden haben die Möglichkeit, sich ausschließlich fleischlose Speisen anzeigen zu lassen.

Wie kann ich bei Marley Spoon bezahlen?

Zahlungen sind bei Marley Spoon per Kreditkarte, per Bankeinzug oder auf Rechnung möglich. Wer sich für den Rechnungskauf entscheidet, überweist den fälligen Betrag innerhalb von 14 Tagen an den Dienstleister Billpay, mit dem der Kochbox-Anbieter zusammenarbeitet.

Wohin liefert Marley Spoon?

Prinzipiell liefert Marley Spoon seine Kochboxen deutschlandweit aus. Dafür gibt es mindestens drei Zustelltage in der Woche. Nach Angabe der Postleitzahl lässt sich oftmals ein zeitliches Fenster auswählen, an dem der Paketbote erscheinen soll. Je nach Region sind UPS und Liefery dafür zuständig, das Paket an die Wohnungstür zu bringen.

Welche Produkte nutzt Marley Spoon für seine Kochboxen?

Marley Spoon achtet darauf, möglichst saisonales Obst und Gemüse für seine Rezepte zu verwenden. Viele Lebensmittel stammen aus der Region und aus ökologischem Anbau. Tierische Produkte beruhen auf artgerechter Haltung.  

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