Aldi Kochbox

Die erfolgreiche Entwicklung von Kochboxen ist auch an den Discountern nicht vorbeigezogen. Im Februar 2020 wagte sich Aldi auf dieses Terrain – allerdings mit einem etwas anderen Konzept. Die Lebensmittel werden demnach nicht online angeboten und versendet, sondern stehen in der Filiale zum Mitnehmen bereit. Zunächst startete ganz konkret Aldi Süd mit diesem Geschäftsmodell. Bislang ist noch nicht bekannt, wann sich Aldi Nord anschließt. Alle Informationen zum Angebot finden Sie auf dieser Seite.

Das Prinzip der Aldi Kochbox

Seit 24. Februar 2020 gehören sie zum Bild der Aldi Süd Filialen: Die Rede ist von Kochboxen. Jeden Monat werden drei neue Gerichte präsentiert. Die erforderlichen Zutaten sind für zwei Personen ausgelegt und befinden sich in kleinen Kartons mit Tragegriff. Schon von außen ist das Rezept für das jeweilige Gericht abgebildet. Dort sieht der Käufer auch die Lebensmittel aufgelistet, die nicht in der Aldi Kochbox stecken.

Auf Fleisch und Fisch verzichtet der Discounter ganz bewusst, um auch Vegetarier anzusprechen. Allerdings lassen sich Geflügel, Rind, Schwein und Co. problemlos hinzufügen – und sind sogar mitunter als möglicher Kann-Bestandteil der Mahlzeit vorgesehen. Das soll heißen: Wer möchte, kauft sich sein Fleisch dazu, muss es aber nicht. Die Aldi Kochbox ist in der Obst- und Gemüseabteilung zu finden.

Das Zubereiten ist durch die enthaltene Schritt-für-Schritt-Anleitung wie bei klassischen Kochboxen recht simpel gehalten. Wer es noch komfortabler möchte, scannt den QR-Code zum Rezept mit seinem Smartphone ein und kann sich dazu einen Clip zum jeweiligen Gericht ansehen. Aldi lädt diese Videos auf die Plattform YouTube – somit lässt sich der kurze Film auch problemlos auf einem Smart-TV-Gerät ansehen. Eines der Ziele ist laut eigenen Aussagen des Discounters, auch die weniger ambitionierten Hobbyköche an den Herd zu bringen. Gleichzeitig soll es noch leichter gemacht werden, eine ausgewogene Ernährung umzusetzen und frische Gerichte selbst zuzubereiten. Letztlich beugt Aldi wie alle Kochbox-Lieferanten der Verschwendung von Lebensmitteln vor, da auch hier alle Zutaten in der exakten Menge vorkommen.

Was ist in der Aldi Kochbox enthalten?

Angesichts der Tatsache, dass Aldi seine Kochbox in der Obst- und Gemüseabteilung platziert, ist schon zu erahnen, welche Lebensmittel vornehmlich enthalten sind. Zum Inhalt gehören dementsprechend verschiedene Gemüse und – falls erforderlich – auch Obst, mit dem sich beispielsweise Suppen veredeln lassen. Ebenso erwarten die Käufer je nach Gericht Reis, Nudeln, Couscous oder gegebenenfalls auch Kartoffeln. Gewürze sowie Saucen müssen ebenfalls nicht extra im Geschäft gesucht werden.

Fleisch und Fisch kommen unterdessen nicht in der Aldi Kochbox vor. Möchte sich der Kunde nicht vegetarisch ernähren, kauft er diese Artikel einfach hinzu. Milchprodukte wie Sahne oder Butter warten im Kühlregal und auch die klassische H-Milch gehört nicht zu den standesgemäßen Komponenten der Box.

Die Vor- und Nachteile der Aldi Kochbox

Zur Aktionswoche, als Aldi seine Kochbox einführte, kostete sie gerade einmal 3,33 Euro. Danach wechselte der Anbieter zum regulären Preis, der 4,49 Euro beträgt. Von einer günstigen Lösung lässt sich also in jedem Fall sprechen. Doch welche weiteren Argumente kann die Kochbox von Aldi vorlegen – und gibt es eventuell auch Nachteile? Darüber klärt unsere nachstehende Übersicht auf.

Vorteile

  • erspart die Suche nach vielen Zutaten
  • frische Lebensmittel
  • für Vegetarier und Fleischesser geeignet
  • Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung
  • Anreiz, neue Rezepte auszuprobieren
  • leicht verständliche Anleitung
  • Zubereitung wird auch in Videoform gezeigt
  • keine Registrierung erforderlich

Nachteile

  • keine Zustellung, da nur in Filiale erhältlich
  • vorerst auf Aldi Süd beschränkt
  • einige Produkte müssen hinzugekauft werden
  • minimale Zeitersparnis, da der Besuch im Geschäft dennoch notwendig ist

Weitere Discounter und ihre Kochboxen

Aldi ist längst nicht der einzige Discounter, der auf die Nachfrage nach Kochboxen eine Antwort gefunden hat.  So übernahm beispielsweise Konkurrent Lidl schon 2015 den Anbieter Kochzauber und verschickte seine frischen Zutaten und Rezepte an Kunden, die für zwei oder vier Personen Gerichte zubereiten wollten. Gleichermaßen waren die fertig zusammengestellten Komponenten in den Filialen verfügbar, um sie einfach beim Wocheneinkauf mit in den Korb zu packen. Sogar eine spezielle Weight Watchers Kochbox gehörte zum Service von Lidl. Wie sich aber anhand der Schilderung schon erkennen lässt: Das ist mittlerweile Vergangenheit. Der Discounter hat sich inzwischen vom Markt zurückgezogen.

Rewe verfolgt indes ein etwas anderes Konzept, das Hand in Hand mit dem hauseigenen Lieferservice geht. Die Kunden besuchen dazu die Internetseite kochbar.de, die Tausende Rezepte und mehrere Millionen Nutzer vorzuweisen hat. Dort lassen sich Gerichte auswählen und alle erforderlichen Zutaten einsehen, die im Anschluss durch den Rewe Lieferservice nach Hause gebracht werden.

Es ist zudem möglich, ein gewünschtes Zeitfenster zwischen 8.00 und 22.00 Uhr für die Zustellung festzulegen. Natürlich dürfen die Empfänger auch andere Lebensmittel ordern, die sie für ihrem Wocheneinkauf benötigen. Noch etwas einfacher macht es sich Edeka. Vor dem Weg in den Supermarkt holen sich die Kunden Inspiration durch Rezepte. Die dafür notwendige Einkaufsliste enthält alle fürs Kochen notwendigen Produkte und kann etwa als PDF-Datei auf dem Smartphone gespeichert werden.

Der von Aldi eingeschlagene Weg hat sich bei unseren Nachbarn in den Niederlanden schon über längere Zeit etabliert. Gleich mehrere Supermarkt-Ketten locken die Kunden mit sogenannten „Verspakketten“. Diese Frischepacks gehen auf den Discounter Albert Heijn zurück.    

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